Ich habe Geburtstag. Alle sind sie da, aber ich bin total genervt. Du bist auch da.Wir liegen zusammen auf einer Art Bett draußen, weil die Mädels einen Tanz für mich zum Geburtstag einstudiert haben. Wir liegen ganz dicht nebeneinander und irgendwann legst du deinen Arm um mich. Mein Kopf liegt auf deiner Brust, ich höre deinen Herzschlag. Er ist so schnell, aber meiner auch. Sie beruhigen sich mit der Zeit. Die Mädels haben noch lange nicht angefangen, weil sie sich noch besprechen müssen. Das ist mir aber auch egal, für mich zählt gerade nur, dass ich in deinem Arm liege. Du fängst an, mich an irgendwelchen Stellen zu berühren, während du mit mir redest, und es macht mir nicht aus, ich lasse dich einfach machen. Dann kommt auf einmal deine Freundin dazu und setzt sich neben uns. Ich bin irritiert, aber du beachtest sie gar nicht. Das tue ich dann auch nicht mehr, obwohl sie immer wieder versucht Aufmerksamkeit einzufordern. Die Mädels fangen endlich an zu tanzen und ich freue mich, dass sie sich so viel Mühe für mich gegeben haben, doch eigentlich bekomme ich gar nicht so viel mit. Auf einmal sagst du:"Komm mal mit, ich muss dir was zeigen." Du willst mit mir auf mein Zimmer gehen, du sagst, da wartet eine Überraschung auf mich. Du nimmst meine Hand und ich gehe mit dir. Wir sind oben, in meinem Zimmer, aber da ist nichts, rein gar nichts. Ich bin verwundert und drehe mich wieder zu dir und will dich fragen, was das soll. Doch da merk ich schon, dass du mir irgendetwas sagen möchtest, du bist ganz schön nervös. "Ich, ich.. ich weiß nicht, wie ich dir das sagen soll. Aber du hast die letzte Zeit sicher gemerkt, dass ich immer versucht habe, auf Abstand zu bleiben. Ich habe wirklich alles versucht, um dich zu vergessen. Ich habe versucht, meine Gefühle für dich zu unterdrücken, aber jetzt ist mir klar geworden, dass man so ein starkes Gefühl wie die Liebe nicht einfach unterdrücken kann.." Mir rollt die erste Träne über's Gesicht. Ich kann nicht fassen, dass du mir nach all dem genau das sagen willst. "Sophie, Ich liebe dich!" Dann legst du deine Hände um meine Taille und ziehst mich an dich heran. Du guckst mir ganz tief in die Augen und streichst mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Du küsst mich. Es ist ein wunderschöner Kuss und wir stehen einfach nur da und küssen uns.Ich wache auf und bin glücklich und traurig zugleich. Ich bin glücklich, weil du mich wieder besucht hast und weil du mich diesmal in so einem schönen Traum besucht hast. In einem Traum, in dem du mir sagst, dass du mich liebst. Aber ich bin auch traurig. Denn es war eben nur ein Traum.







