Ich hoffe, ihr habt schön reingefeiert ? :) Mir ging es nicht sonderlich gut, deshalb bin ich zu Hause bei meinen Eltern geblieben und hab mit ihnen und meiner Tante und meinem Onkel gefeiert. Und ich muss zugeben, es war schon ziemlich lustig und vor allem schön! Naja, ich werde hier mal einen ganz ehrlichen Rückblick schreiben, also seid bitte nicht zu geschockt! Und danach folgt, was ich mir so vorgenommen hab. Mal schauen, ob ich das einhalte.. :D
Naja, ziemlich am Anfang des Jahres war mein Tiefpunkt. Mein kleiner Suizidversuch. Und der kurze Abrutsch in die Bulimie. Danach ging es mir stetig besser und ich war viel mit meinen "Freunden" zusammen, wir haben viel getrunken. Vatertag war ich das erste Mal so richtig betrunken und so ging das die ganze Zeit weiter. Mein Geburtstag war ehrlich gesagt ziemlich scheiße, aber bis dahin, also bis Juni, ging es mir wieder richtig gut. Keine Essstörung und keine Depressionen mehr. Dann vor den Sommerferien fingen so ca alle an, mich fertig zu machen. Wirklich fast jeder hat das getan. In der Zeit habe ich sie verloren. Meine beste Freundin. Durch ihren ach so tollen Freund. Bis heute ist unser Verhältnis sehr abgekühlt. Und wenn ich ehrlich bin: Sie fehlt mir. Sie fehlt mir so, so sehr. Dieses unbeschwerte Lachen mit ihr. Achja und irgendwann da wollte ich mich auch mit ihm treffen, wobei er an genau diesem Tag 2 Stunden vorher noch absagte.. Ihr müsst wissen, zu der Zeit habe ich mich unglaublich gut mit ihm verstanden. Besser als je zuvor. Und ja, auch ihn vermisse ich jeden Tag. Da wäre mal wieder eine dieser 100 Chancen gewesen, ihm zu sagen, dass ich noch etwas für ihn empfinde. Dann in den Sommerferien haben sie mich wieder soweit gehabt, dass ich nicht mehr konnte und auch nicht mehr wollte. Ich war fertig mit der Welt. Ich rutschte wieder in die Essstörung rein, verletzte mich wieder selbst und hatte Suizidgedanken. Und nach irgendeinem Gespräch, was zwischen ihm und mir stattfinden sollte, was es natürlich nicht tat, brach der Kontakt ab. Als die Schule wieder losgehen sollte, war ich kurz davor einfach nicht hinzugehen. Ich hatte panische Angst davor. Aber ich musste dann doch. Aber am 4. Schultag hatte ich einen Termin bei ihr. Meinem persönlichen Engel. Sie hat mir so sehr geholfen mit all dem klarzukommen, auf eine andere Art und Weise. (Dies werde ich nicht weiter erläutern, da es viele Menschen gibt, die das verachten.) Aber so viel dazu. Ich treffe mich mit ihr und 2 weiteren Mädchen ca alle 14 Tage und es hilft mir unglaublich. Naja, nachdem es mir besser ging, ging eigentlich alles bergauf. Am Ende des letzten Jahres, war ich ein selbstbewusstes, schönes und intelligentes Mädchen! Und darauf bin ich sehr, sehr stolz. Und für die, die es interessiert. Mir geht es wieder gut. Ich habe keine Essstörung mehr (wobei sie immer in mir schlummern wird), verletze mich nicht mehr selbst, noch habe ich Depressionen oder Suizidgedanken. Mir geht es gut und ich bin glücklich!
Vorsätze:
Ich möchte daran arbeiten, so richtig glücklich zu werden. Noch glücklicher, als ich es schon bin. Und wer fliegen will, muss loslassen, was ihn runterzieht. Dazu gehören nun mal sie und er. Ich möchte daran arbeiten, dass ich sie loslassen kann. Wenn sie irgendwann zu mir zurückkommen sollten, gehören sie zu mir.
Und ich möchte weiter an mir selbst arbeiten. An so kleinen Dingen, wie Disziplin in Bereich Schule und Ordnung beispielsweise. An diesen ganzen Sachen mit Manu ( meine Reitbeteiligung ) möchte ich arbeiten. Ich habe mir vorgenommen am Ende des Jahres wieder zufrieden mit uns sein zu können und mit ihr allein und in der Gruppe ins Gelände gehen zu können. Ich möchte mein Zimmer neu gestalten, denn das gehört zu dem Prozess, den ich im Moment durchlebe. Ich finde mich momentan selbst. Was manche schon an meiner Art, meiner Kleidung oder sonstigem gemerkt haben. Dies möchte ich auch in meinem Zimmer. Dann möchte ich einen Praktikumsplatz bekommen und ein gutes Ganzjahreszeugnis. Und ich denke, das ist schon recht ordentlich und es reicht für dieses Jahr. Eure Sophie♥

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